Flexibilität als Working Mum

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Einen Job zu finden mit zwei Kleinkindern ist nicht einfach. Nach meinem zweiten Mutterschaftsurlaub bin ich zu meinem alten Arbeitgeber zurückgekehrt. Mein Gefühl sagte mir am ersten Tag, dass da etwas nicht stimmte. Ich hatte plötzlich keinen fixen Arbeitsplatz mehr, meine Projekte waren alle weg und auch die Stimmung liess zu wünschen übrig. Ich begab mich ziemlich bald auf die Suche nach einer neuen Herausforderung. Im Internet sah ich ein Stelleninserat von Netstream für die Stelle als Assistentin der Geschäftsleitung mit einem 60 – 80 % Pensum. Nachdem ich die Website angeschaut hatte, war ich sehr überzeugt und bewarb mich sofort.

Leandra, unsere HR-Leiterin, setzte sich kurz darauf mit mir in Verbindung und vereinbarte den ersten Termin für das Vorstellungsgespräch. Ich war überglücklich. Am ersten Vorstellungsgespräch lernte ich Alexis, unseren CEO und Leandra unsere HR-Leiterin kennen. Schon zu Beginn des Gespräches merkte ich, dass mir sowohl das Unternehmen als auch der Job sehr gefallen würden.

Als berufstätige Mutter zweier Kinder ist es mir sehr wichtig, dass das Unternehmen und die Vorgesetzten gewisses Verständnis dafür aufbringen, wenn ich für meine Kinder da sein muss und deshalb vielleicht mehr Flexibilität benötige als andere. Ich erwähnte deshalb bereits im ersten Gespräch sofort, dass ich einen 4-Jährigen und einen damals acht Monate alten Sohn habe. Ich teilte ihnen mit, dass ich gerne max. 60 – 70 % arbeiten möchte, davon jedoch nur drei Tage im Büro und einen halben Tag von zu Hause aus. Was mich begeisterte war, dass ich schlussendlich selbst entscheiden konnte, ob ich vier Stunden am Stück arbeiten möchte oder vereinzelt den ganzen Tag über. Diese Flexibilität war mir sehr wichtig.

Das zweite Interview folgte dann direkt einen Tag später. Teilgenommen haben die Geschäftsleitungsmitglieder Reto und Dominik sowie die HR-Leiterin Leandra. Nach dem Interview hatte ich wirklich ein gutes Gefühl. Mich haben der lockere Umgang sowie die gute Atmosphäre sehr überzeugt. Ich hatte einen potenziellen Arbeitgeber gefunden, der es mir möglich machen würde, sowohl Arbeit, Haushalt als auch Kinder unter einen Hut zu bringen. Ich würde die Flexibilität erhalten, die ich für mich und meine Familie benötige. Nach dem zweiten Job-Interview hatte ich am gleichen Tag die Zusage für die Stelle. Ich schrie vor Freude :-)

Als ich im Februar 2018 meinen neuen Job antrat, vergingen keine zwei Wochen und meine Kinder waren krank. Ich dachte nur: «Nein, das kann’s jetzt nicht sein. Nicht jetzt in der Probezeit.». Ich wollte nicht, dass sie von mir denken: «Sie hat erst gerade angefangen und ihre Kinder sind schon krank.». Ich hatte aber das Glück, dass mein Mann gerade Zeit hatte, sich um die Kinder zu kümmern, damit ich den Arbeitsplatz nicht verlassen musste. Mittlerweile weiss ich, dass es auch für Netstream kein Problem gewesen wäre, wenn ich zu Hause geblieben wäre. Ich konnte von Anfang an einen halben Tag pro Woche von zu Hause aus im Home Office arbeiten, was ich sehr schätze. Alexis sagte mir mal: «Du kannst von überall aus arbeiten, richte es Dir so ein, wie es für Dich am besten passt.». Das gibt mir natürlich ein sehr gutes Gefühl. Ein Gefühl von Vertrauen, was mir sehr wichtig ist. Wenn es die Umstände verlangen, bin ich auch gerne einen zusätzlichen Tag im Büro, weil ich der Netstream das zurückgeben will, was ich von ihr als Arbeitgeberin bekomme.

Braucht man mich, bin ich da. Brauche ich die Netstream, ist sie ebenfalls für mich da.

Für das möchte ich mich sehr bedanken. Ohne diese Flexibilität könnte ich meinen Job nicht ausführen und hätte wahrscheinlich ständig ein schlechtes Gewissen, wenn meine Familie mich an meinen Arbeitstagen braucht. DANKE!